Der Schillerpark ist jetzt Christopher Rochs Westentasche
OER-ERKENSCHWICK. (tu) Christopher Roch kennt mittlerweile jeden Lichtschalter im Schillerpark und wei? die Haarfarben aller Bewohner auswendig. Vielleicht nicht ganz, aber der Student der Sozialwissenschaften an der Uni Bochum ist tats?chlich zum Experten geworden, denn er hat eine Hausarbeit ?ber die Wohnanlage geschrieben.
Aus einem eher verrufenen Teil von Oer-Erkenschwick ist eine Top-Adresse geworden. Heute sch?mt sich keiner mehr, an der Halluinstra?e zu wohnen. Der Schillerpark gilt als zukunftsweisend.
Wenn das Auto "?bern T?V" ist, strahlt der Besitzer. Mindestens ebenso gro? war die Freude bei den Initiatoren der Umgestaltung des Schillerparks dar?ber, dass die Anlage ab sofort mit dem G?tesiegel des T?V Rheinland dekoriert ist.
Oer-Erkenschwick. Der demografische Wandel macht den Wohnungsbaugesellschaften zu schaffen. Die Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt wird immer h?rter. ...
Von Tamina Urbaniak OER-ERKENSCHWICK. Sogar Besuchergruppen aus Japan interessieren sich f?r den Schillerpark. Und auch die Wohnungsbaugesellschaft freut sich ?ber das Vorzeigeprojekt. Und der Dozent der Studenten Marvin Garbuszos und Christopher Roch ist begeistert, dass sie sich in einer Hausarbeit dem Schillerpark widmen.
Wie sich die Zeiten ?ndern: Einst fuhr man an den alten, sch?bigen H?usern vorbei, man sch?mte sich fast, dass dieses Bild das Herz der Innenstadt sein soll. Und heute kommt der T?V und verteilt Qualit?ts-Zertifikate. Das Leben im "Schillerpark" bl?ht auf.
Die Baggerfahrer bewegen viele Kubikmeter Erde, Handwerker arbeiten an der Fassade. Und Bauarbeiter pflastern die Zuwegung: Auf der Baustelle am Schillerpark herrscht weiter Hochbetrieb.
Drei Musikerinnen, die mit viel Witz und Geist ?berzeugen. Eine Putzfrau, die nicht nur mit dem Schrubber umgehen kann. Ganz klar: Bei der Premiere "Theater im Schillerpark" hat das weibliche Geschlecht das Kommando auf der B?hne ?bernommen.
"Ohrenschmausen" lockt in den beleuchteten Schillerpark
Eine besondere Premiere geht am Samstag, 18. August, ab 20.30 Uhr ?ber die B?hne. Erstmalig wird der Schillerpark Schauplatz einer Theaterveranstaltung. Zu sehen sind die Kabarettgruppe "Ohren-schmausen" und Videoprojektionen des Fotografen Dietmar Klingenburg.
In der Stadt gibt es einen neuen Veranstaltungsort. Zumindest, wenn es nach dem Geschmack von Klaus Skodell geht. Der Gesch?ftsf?hrer der Stimberg- und Stadthallen GmbH will m?chtig Theater machen: Und zwar im Schillerpark.
Aus einer innerst?dtischen Baus?nde wurde eine schmucke Wohnanlage. ?ber 20 Mio kostete die Gestaltung des Schiller-Parks. Starke Nachfrage ?lterer Menschen.
Vest. Der demographische Wandel hat Auswirkungen auf die Wohnungswirtschaft. Die Menschen werden ?lter und wollen so lange es m?glich ist in ihren Wohnungen bleiben. Das weckt andere, neue Anforderungen an Wohnungen. ?ber die Konsequenzen, die das f?r die Wohnungswirtschaft hat, sprach WAZ-Redakteur Dieter Decker mit J?rg Schwenzfeier, dem Gesch?ftsf?hrer der Vestischen Wohnungsbaugesellschaft (VMW) und der Treuhand.
"Der neue Schillerpark mit seinen Stadthaus-Elementen zeigt einen Weg, den es weiterzugehen lohnt", meinten gestern BOE-Fraktionschef Karl-Heinz Rusche und der Vorsitzende Peter Heuschneider.
Der derzeitige Stadtumbau in der Stimbergstadt war gestern und ist heute Thema einer gro?en Fachtagung
mit dem Titel ?Projektwerkstatt
Oer-Erkenschwick?, die gestern ?ber die B?hne ging.
Der Stadtumbau West ist in aller Munde. Welche M?glichkeiten das Projekt bietet, welche Vergleichsm?glichkeiten es mit anderen St?dten gibt, ist Bestandteil einer zweit?gigen "Projektwerkstatt in dieser Woche. Die Liste der G?ste ist hochkar?tig. -
Der Minister ger?t ins Schw?rmen und am Ende ins Wanken. Doch von Symboltr?chtigkeit kann keine Rede sein, als Oliver Wittke ein schlichter Bauzaun im Weg steht. Der "Stadtumbau West" kennt keine Stolpersteine.
OER-ERKENSCHWICK:
Die Arbeiten f?r das Projekt "Stadtumbau West" schreiten voran. davon konnte sich gestern Landes-St?dtebauminister Oliver Wittke in Oer-Erkenschwick ?berzeugen.
Das Zauberwort lautet "Nachverdichtung", das Ziel ist eine Verbesserung des Wohnumfeldes. Dieses Ziel ist im Schillerpark erreicht. Ab heute wird "nachverdichtet". Weil der Bedarf vorhanden ist. -
In der Diele baumelt eine nackte Gl?hbirne von der Decke, im Schlafzimmer stehen noch Kisten. Zeugen eines Umzugs, der erst zwei Wochen zur?ckliegt. Da sind Ursula Lammer und ihr Mann Heinz aus Oer in ihre neue Wohnung im vierten Stock des Hauses Schillerpark 12b eingezogen. "Wir f?hlen uns hier sehr wohl. Die Wohnung ist hell und modern und vor allem nur 200 Meter vom Einkaufszentrum entfernt", strahlt die Rentnerin.
Vestisch-M?rkische Wohnungsbaugesellschaft r?stet sanierte Wohnungen mit Rauchmeldern aus.
J?hrlich sterben etwa 600 Menschen an den Folgen von Rauchgasvergiftungen.
"Mit dieser hervorragenden Resonanz haben wir im Vorfeld wirklich nicht gerechnet." Wenn J?rg Schwenzfeier auf den Schillerpark blickt, wei? er nur zu gut, dass er auf das richtige Pferd gesetzt hat.
Vom "h?sslichen Entlein" zu einem der "sch?nsten Objekte" in der Umgebung. Die Verantwortlichen des Projekts "Stadtumbau West" am Schillerpark sind stolz - und die Resonanz ist einhellig: Es wurde attraktiver Wohnraum geschaffen. -
Rund eine Million Euro will die Vestisch-M?rkische Wohnbaugesellschaft (VMW) im Schillerpark investieren, um 20 bisher nicht geplante und zus?tzliche Wohneinheiten in zwei Geb?udekomplexen zu errichten.
Der Wandel vom sozialen Brennpunkt zu einer begehrten Wohngegend ist so gut wie vollzogen. 85 Prozent aller Wohnungen sind jetzt schon vermietet, obwohl der dritte Bauabschnitt erst Mitte 2007 abgeschlossen sein wird
"Man wird dem Problem nicht mit tausend neuen Alten- und Pflegeheimen Herr", sagt Ulrich Christofczik zur Tatsache, dass die Gesellschaft immer ?lter wird. Vielmehr, so der Gesch?ftsfeldleiter des Diakonischen Werks im Kirchenkreis RE, seien etwa im Bereich des Wohnens "intelligente L?sungen" gefragt ? die zudem dem Prinzip "ambulant vor station?r" folgten. So eine "intelligente L?sung" k?nnte laut Christofczik die "Diakonie-Service-Karte" sein.
Das Diakonische Werk im Kreis Recklinghausen und die Vestisch- M?rkische-Wohnungsbaugesellschaft (VMW) gaben gestern in Kooperation den Startschuss f?r ein neues Serviceangebot f?r ?ltere Mieter im Schillerpark.
Oer-Erkenschwick und Tokio haben eine Menge gemeinsam. Davon ist zumindest Prof. Harunori Shishido ?berzeugt. Dem Management-Spezialisten sind Probleme wie wirtschaftlicher Strukturwandel, Bev?lkerungs?beralterung und Wohnungsleerstand in seiner Heimat nicht unbekannt: "Bei uns ist das alles aber noch viel krasser!"
Es waren keine Urlaubserinnerungen, die die freundlichen Japaner in Fotos festhielten: Gekommen waren die Experten f?r Stadtentwicklung der Universit?t von Kagawa, einer Pr?fektur im S?den Japans mit etwa einer Million Einwohnern, um von Oer-Erkenschwick zu lernen. Das Objekt ihres Studiums: Die Baustelle Schillerpark. Die Mitte der siebziger Jahre errichtete Wohnsiedlung mit 221 Wohnungen in drei terrassenf?rmig angelegten Geb?udekomplexen mit jeweils neun bis zw?lf Etagen wird zur?ckgebaut und bemerkenswert aufgeh?bscht.
"Auferstanden aus Ruinen": Einen passenderen Handy-Klingelton als die DDR-Hymne h?tte sich J?rg Bernau von der VMW nicht aussuchen k?nnen. Gestern begr??ten er und die stellvertretende B?rgermeisterin Marlies Gutbier die ersten neuen Mieter im v?llig umgebauten Schillerpark an der Halluinstra?e.
"Das ist hier genau das, was wir uns vorgestellt haben. Besser h?tten wir es gar nicht treffen k?nnen." Anneliese und Willi Schmidt ziehen bereits eine Bilanz, obwohl sie ihre vier neuen W?nde im Schillerpark 4 erst vor wenigen Tagen zum ersten Mal in Augenschein nehmen konnten.
In den vergangenen Tagen sind sie sich hin und wieder im Treppenhaus begegnet, haben ein kleines Schw?tzchen gehalten und ?ber ihr neues Zuhause geplaudert. Gestern aber hat sich zum ersten mal die komplette Hausgemeinschaft getroffen. Und das aus gutem Grund: F?r die neuen Mieter im Schillerpark 4 gab es zur Begr??ung einen Blumenstrau?.
Stadtumbau-West, R?ckbau von Hochh?usern, Aufbesserung des Wohnumfeldes ? all das sind Schlagworte, die mit den umfangreichen Arbeiten an der Halluinstra?e zusammen h?ngen. Ein weiterer Punkt kommt hinzu: Imageverbesserung. Und zu dieser Kategorie geh?rt die Tatsache, dass die komplett sanierten H?user allesamt unter der Adresse "Schillerpark" firmieren werden.
In der Halluinstra?e hei?t es momentan f?r viele Mieter immer wieder: "Koffer packen!" Entweder sind sie gerade ausgezogen, um die Renovierung ihrer Wohnung an einem
gem?tlicheren Ort als mitten auf der Baustelle abzuwarten, oder sie sind gerade dabei
wieder einzuziehen, weil die Renovierung ihres Heims endlich abgeschlossen ist. Jetzt muss die Eigent?merin VMW selbst die Koffer packen.
Dass der R?ckbau der Halluin-Hochhaussiedlung zum Schillerpark als ein Teil des bundesweiten Projektes "Stadtumbau West" bereits zwei Jahre vor seiner kompletten Fertigstellung als Erfolg zu bezeichnen ist, steht nicht nur f?r die Verantwortlichen des Vestisch-M?rkischen Wohnungsbaugesellschaft (VMW) fest.
Halluinstra?e, das war einmal, war dunkel und hoch. Jetzt gibt es schon ein St?ck Schillerstra?e, an der stehen schmucke wei?e H?user, die l?ngst nicht mehr so in den Himmel ragen wie einst.
SCHILLERPARK: Die R?ckbauarbeiten an der Halluinstra?e sorgen nicht nur bei den Oer-Erkenschwickern f?r erstaunte Blicke. Regelm??ig sind mittlerweile auch Besuchergruppen vor Ort, um das Projekt "Stadtumbau West" in Augenschein zu nehmen.
Nicht nur die Hochh?user an der Halluinstra?e sind in ihrer urspr?nglichen Form bald Geschichte, auch die Halluinstra?e als Postadresse der Bewohner. In den komplett sanierten Bauten werden n?mlich alle neugestalteten Eing?nge zur Schillerstra?e ausgerichtet sein. Und eben diese Schillerstra?e ist k?nftig die neue Anschrift der Hausbewohner.
Diesem Termin haben Elisabeth Biskupski und Elfriede Sobotta mehr als ein Jahr entgegengefiebert. Gestern war es endlich so weit: Die beiden r?stigen Seniorinnen waren die ersten beiden Oer-Erkenschwickerinnen, die in den umgebauten Wohnbereich des Schillerparks einziehen konnten. Und so war die Erleichterung nat?rlich gro?, als die ersten Kartons mit den pers?nlichen Gegenst?nden ?ber die neue Schwelle getragen wurden.
220 Wohnungen waren es einmal in der in den 70-er Jahren als hochmodern gefeierten Wohnanlage Halluinstra?e. Nach Abschluss der Umbauarbeiten sollen es 2007 nur noch rund 100 Wohnungen sein, die zudem nicht mehr vermuten lassen, dass sie einmal eine "Baus?nde" waren.
Statt ,Halloween? Wohnen im Park - Im Zentrum von Oer-Erkenschwick werden Betonkl?tze wieder
l(i)ebenswert
Eine Stadt macht Tabula rasa. Oer-Erkenschwick, im Norden des Ruhrgebiets gelegen, schleift im Zentrum drei Hochh?user, in denen schon lange niemand mehr wohnen mochte. Mit den acht Geschossen soll das Viertel auch sein Schmuddel-Image loswerden.
Es geht voran im Schillerpark. Im April beginnt der Umzug in 40 renovierte Seniorenwohnungen. Bewohner der Halluinstra?e k?nnen sich schon so langsam Gedanken ?ber ihren Umzug machen.
In die Umbauma?nahmen im Zuge des "Stadtumbau West" an der Halluinstra?e ger?t reichlich Bewegung. Sp?testens im April 2005 sind die renovierten Wohnungen in den H?usern mit den Nummern 22 und 24 bezugsfertig.
?ber 70 Prozent aller Mieter in Wohnungen der Vestisch-M?rkischen Wohnungsbaugesellschaft (VMW) sind inzwischen ?lter als 65 Jahre. Das "betreute Wohnen daheim" nimmt einen immer gr??eren Stellenwert ein.
Von au?en ist es weithin sichtbar, dass Ver?nderungen in den H?usern der Vestisch-M?rkischen Wohnungsbaugesellschaft (VMW) an der Halluinstra?e anstehen. Aber auch die Planungen f?r die Gestaltung der Innenr?ume schreiten mit Macht voran. Wenn ab M?rz 2005 die ersten Altenwohnungen in den H?usern 22-24 bezogen werden, k?nnen sie sich auch auf neue K?chen freuen.
Trotz oder gerade wegen des erfolgreich betriebenen "Abrisses" hat die Vestisch-M?rkische Wohnungsbaugesellschaft seit gestern allen Grund, "Richtfest" zu feiern. Denn der erste von drei R?ckbauabschnitten an der Halluin-Hochhaus-Siedlung ist fertiggestellt.
Bundesbauministerium begr??t Beginn des Teilr?ckbaus im ?Schillerpark?
Oer-Erkenschwick, 10. Mai 2004. Nachdem vor fast genau einem Jahr das Stadtumbau West-Projekt ?Wohnen im Schillerpark? in Oer-Erkenschwick offiziell an den Start ging, traf sich heute Achim Gro?mann als Repr?sentant des Bundesministeriums f?r Verkehr, Bau- und Wohnungswesen mit der Gesch?ftsf?hrung der Vestisch-M?rkischen Wohnungsbaugesellschaft (VMW), mit Vertretern von Stadt und Land sowie den Mietern und weiteren geladenen G?sten auf der Baustelle an der Halluinstra?e, um die ersten Teilr?ckbauarbeiten in der Wohnanlage ?Schillerpark? aus n?chster N?he mitzuerleben.
Viele Hausbesitzer k?nnen ein Lied davon singen: Illegale Sprayer nutzen die Fassade, um ihrer "k?nstlerischen" Ader freien Lauf zu lassen. Am Bauzaun an der Halluinstra?e will man diesen Schmierereien vorbeugen und hat legale Sprayer engagiert.
Die Abbruch- und R?ckbauarbeiten an den Hochh?usern der Vestisch-M?rkischen Wohnungsbaugesellschaft (VMW) an der Halluinstra?e beginnen nun noch Ende M?rz.
Gestern ging der von der Stimberg Zeitung bereits mehrfach beschriebene "Stadtumbau West" offiziell an den Start. Als "Geburtshelfer" fungierten dabei neben B?rgermeister Clemens Peick und dem Technischen Beigeordneten Bernd Immohr auch J?rg Schwenzfeier, Gesch?ftsf?hrer der Vestisch-M?rkischen Wohnungsbaugesellschaft (VMW) sowie Vertreter des Ministeriums f?r St?dtebau und Wohnen des Landes Nordrhein-Westfalen.
Jetzt ist es amtlich. Einer Finanzierung des Gro?vorhabens "R?ckbau der Hochh?user an der Halluinstra?e" steht nichts mehr im Weg. F?r die Beseitigung baulicher M?ngel in der "Wohnanlage Schillerpark" hat die Bezirksregierung der Stadt den Zuschuss in H?he von 6, 187 Mio. Euro bewilligt.