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Aktuelle Neuigkeiten
| 10.05.2004 |
Bundesbauministerium begrüßt Beginn des Teilrückbaus im „Schillerpark“ |
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Oer-Erkenschwick, 10. Mai 2004. Nachdem vor fast genau einem Jahr das Stadtumbau West-Projekt „Wohnen im Schillerpark“ in Oer-Erkenschwick offiziell an den Start ging, traf sich heute Achim Großmann als Repräsentant des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen mit der Geschäftsführung der Vestisch-Märkischen Wohnungsbaugesellschaft (VMW), mit Vertretern von Stadt und Land sowie den Mietern und weiteren geladenen Gästen auf der Baustelle an der Halluinstraße, um die ersten Teilrückbauarbeiten in der Wohnanlage “Schillerpark“ aus nächster Nähe mitzuerleben.
Die ehemalige Bergbaustadt Oer-Erkenschwick ist eine von mittlerweile 16 Pilotstädten im Rahmen des Forschungsfeldes Stadtumbau West, in denen exemplarische städtebauliche Maßnahmen vom Bundesbauministerium und vom Städtebauministerium NRW gefördert sowie vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung wissenschaftlich begleitet werden. Dem strukturellen sowie dem demographischen Wandel, der in den alten Bundesländern insbesondere auch das Ruhrgebiet trifft, soll hier mit der Wertverbesserung von Wohnungen, Wohnumfeld und dem Quartier insgesamt begegnet werden, um nachhaltig stabile Wohn- und Standortstrukturen zu schaffen.
Durch den Teilrückbau der Hochhaussiedlung an der Halluinstraße in Oer-Erkenschwick will der Eigentümer, die Vestisch-Märkische Wohnungsbaugesellschaft, der zum Problemquartier gewordenen Wohnanlage aus den 1970er Jahren wieder zu neuer Attraktivität und zu einem positiven Image verhelfen. Die Förderung investiver Maßnahmen im Rahmen des Stadtumbau West-Projektes umfasst drei so genannte Impulsprojekte: den geordneten Teilrückbau von Wohnungen, die Aufwertung des Wohnumfeldes, Quartiers- und Umzugsmanagement sowie Öffentlichkeitsarbeit / Kommunikation. 40 % der Fördergelder in Höhe von 6,875 Mio. Euro gibt der Bund, 50 % das Land, das sich aufgrund der angespannten Haushaltslage der Stadt Oer-Erkenschwick bereit erklärt hat, 10 % des regulären kommunalen Komplementäranteils von 20 % mit zu tragen.
„Endlich kann es wirklich losgehen,“ kommentiert Jörg Achim Schwenzfeier, Geschäftsführer der VMW, erleichtert den kürzlich erfolgten Beginn der Arbeiten im „Schillerpark“. Schadstofffunde hatten im Dezember letzten Jahres für eine Verzögerung gesorgt, denn umfangreiche Untersuchungen sowie die Einleitung von Vorsorgemaßnahmen zum Schutz der Mieter waren notwendig geworden, nachdem in einigen Bauelementen der 70er Jahre Siedlung Asbest und PCB nachgewiesen werden konnten. Zur großen Erleichterung des Wohnungsbauunternehmens und der Bewohner ergaben die anschließend durchgeführten Raumluftmessungen jedoch keinerlei bedenklichen Befunde.
Konsequenz der Schadstofffunde am Bau jedoch ist, dass Teilrückbau und Modernisierung nun sowohl zeitlich als auch finanziell wesentlich aufwändiger geplant und durchgeführt werden müssen als ursprünglich vorgesehen.
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