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Aktuelle Neuigkeiten
| 18.04.2003 |
Sechs Mio. Euro für "Schillerpark"
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Schon seit geraumer Zeit sind sich Politiker aller Coleur und die Vestisch-Märkische Wohnungsbaugesellschaft (VMW) einig, dass Veränderungen notwendig sind, um die Attraktivität für den "Schillerpark" zu steigern. Allein die Tatsache, dass von den insgesamt 221 Wohneinheiten an der Halluinstraße viele leerstehen, spricht für sich. Die gestrige Nachricht bedeutet einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung.
Das Geld für den Rückbau der Hochhäuser stammt aus Stadterneuerungsmitteln des Landes NRW sowie vom Bund, der mit 2,75 Mio. Euro beteiligt ist. Dies teilte gestern die Pressestelle der Bezirksregierung in Münster mit. Ergo kann in die Detailplanung für den Rückbau eingestiegen werden.
Wohnumfeld wird verbessert
Die Siedlung an der Halluinstraße - entstanden in den 70er Jahren - steht wegen ihrer hohen Wohnungsdichte und den Hochhäusern im städtebaulichen Gegensatz zu der ortstypischen niedrigen Bebauungsform. Der schlechte bauliche Zustand der Wohnungen und ein negatives Image erschweren die Vermietbarkeit der Wohnungen (SZ berichtete mehrfach).
Das jetzt bewilligte Geld wird eingesetzt, um den vorhandenen Gebäudebestand in Form eines Rückbaus aufzuwerten, das Wohnumfeld zu verbessern und die städtische Infrastruktur anzupassen.
Im Bundesgebiet werden elf Projekte dieser Art gefördert. Das Pilotprojekt Oer-Erkenschwick mit dem Themenschwerpunkt: "Wohngebiet im Wandel" ist das einzige in Nordrhein-Westfalen, das in ein Forschungsvorhaben aufgenommen worden ist.
Dieses setzt sich zum Ziel, praktische Strategien zu entwickeln, die bei ersten Anzeichen eines Wandels der Bevölkerungs- und Wirtschaftsstruktur eingesetzt werden sollen.
Die wissenschaftliche Auswertung des Umbau-Projektes in Oer-Erkenschwick wird klären, welche städtebaulichen Herausforderungen sich für Kommunen ergeben, die durch rückläufige Einwohnerzahlen, hohe Dauerarbeitslosigkeit und überdurchschnittlichen Wohnungsleerstand sowie Strukturschwächen der Stadtentwicklung geprägt sind.
Freitag, 18. April 2003 | Quelle: Stimberg Zeitung (Oer-Erkenschwick)
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