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Aktuelle Neuigkeiten
| 29.11.2003 |
"Intelligentes Schrumpfen"
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Der geplante Rückbau der Hochhaussiedlung an der Halluinstraße von zwölf auf vier Geschosse war eines der Themen während einer Fachtagung in Gelsenkirchen mit rund 300 Teilnehmern.
"Wir müssen städtebaupolitisch umdenken", machte Minister Vesper deutlich. Gleichzeitig verwies er darauf, dass Stadtumbau West nicht mit Stadtumbau Ost verwechselt werden darf. "In den neuen Bundesländern versteht man darunter vor allem Abriss. Hier liegen die Probleme aber anders."
In vielen sogenannten Nebenzentren des Ruhrgebiets würden heute erhebliche Flächen im Einzelhandel leerstehen sowie Wohnungen nicht genutzt sein. Darüber hinaus gebe es Bereiche, in denen mehr als 60 Prozent der Bevölkerung Migranten sind.
Somit würde man auch in Oer-Erkenschwick vor der Herausforderung stehen, eine große Zahl Nicht-Deutscher zu integrieren und "nicht vollständig urbanisierte Strukturen zu verbessern".
Vesper sagte weiter, es sei entscheidend, Mittel der Wohnungs- und Städtebaupolitik künftig kombiniert einzusetzen. Mit den Modellprojekten im Rahmen des Programms "Stadtumbau West" wolle man Antworten auf die drängendsten Fragen der wohnungswirtschaftlichen Probleme finden.
Das Vorhaben in Oer-Erkenschwick wird von Bund und Land mit insgesamt 6,2 Mio. Euro gefördert.
Samstag, 29. November 2003 | Quelle: Stimberg Zeitung (Oer-Erkenschwick)
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