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Schillerpark Stadtumbau West VMW und THS-Gruppe
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Aktuelle Neuigkeiten

11.05.2004 Schmuddelecke wird zum "Schillerpark"
  "Wohnen im Schillerpark". Das ist das Motto
eines von insgesamt 16 Pilotprojekten des
Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und
Wohnungswesen in den alten Bundesländern.
Gestern fiel der offizielle Startschuss für
den "Schillerpark" in Oer-Erkenschwick.

"Wohnen im Schillerpark" soll zeigen, wie
aus einer schmuddeligen Hochhaussiedlung in
einer einstigen Bergbaustadt wieder lebens-
und liebenswerter Wohnraum wird. Insgesamt 30
Mio Euro pumpt der Bund in die Pilotprojekte,
mit denen man Erfahrungen für ein komplettes
Städte-Umbauprogramm sammeln will. Dieses
Programm soll 2005 starten, wie Achim
Großmann, Parlamentarischer Staatssekretär
beim Bundesministerium für Verkehr, Bau- und
Wohnungswesen, gestern erklärte.
Möglicherweise, so der Minister, könne man
bereits 2004 zwei Vorläuferprogramme
hinbekommen.

Großmann war eigens angereist, um beim
Baubeginn des Vorhabens "Wohnen im
Schillerpark" dabei zu sein. Begrüßt wurde er
von Jörg Schwenzfeier, dem Geschäftsführer der
Vestisch-Märkischen Wohnungsbaugesellschaft
(VMW). Die hatte mit den Mitte der siebziger
Jahre erbauten Hochhäusern zuletzt ihre liebe
Not.

Die 221 Wohnungen entwickelten sich zu einem
sozialen Brennpunkt. Die Folge: Immer mehr
Wohnungen standen leer. Abriss oder Umbau, das
war schließlich die Frage. Die VMW entschied
sich für den Umbau, für etwas in dieser Form
komplett Innovatives. Aus 221 Wohnungen werden
100. Die höchsten Häuser mit zwölf Geschossen
werden komplett abgerissen. Die übrigen auf
bis zu höchstens vier Geschosse reduziert.

Kostenpunkt: 18 Mio Euro. Ohne die
Fördergelder von Bund und Land, sieben Mio
Euro, hätte die VMW den Umbau nicht
finanzieren können, hätte es keinen
"Schillerpark" mit übrigens weiterhin
sozialgebundenen Wohnungen gegeben. Die
jetzigen Mieter werden während der Umbauphase,
die bis 2006 dauern wird, in anderen Wohnungen
untergebracht. Für die Rückkehrer heißt es
dann "Wohnen im Schillerpark", der einer Stadt
im Strukturwandel, einer Stadt, die sich vom
Bergbau weg hin zur Wohn- und Freizeitstadt
entwickelt, besser zu Gesicht steht als eine
"Bausünde" der 70er Jahre.

11.05.2004 | Quelle: WAZ / LOKALAUSGABE / OER-ERKENSCHWICK

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