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Aktuelle Neuigkeiten
| 03.06.2005 |
Halluinstraße ist bald "Geschichte"
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"Das ist eine Maßnahme zur Verbesserung des Images dieser Siedlung", erläuterte gestern Gisbert Schwarzhoff von der Vestisch-Märkischen Wohnungsbaugesellschaft (VMW) den 28 Mitgliedern des Verbandes der Wohnungswirtschaft in Niedersachsen und Bremen, die im Zuge ihrer dreitägigen Tour durch das Ruhrgebiet auch halt in Oer-Erkenschwick machten und sich über das Projekt "Stadtumbau West" informierten.
"Ich freue mich, dass sie sich für unsere Stadt interessieren. Hier verändert sich vor dem Hintergrund des Strukturwandels eine ganze Menge", meinte Bürgermeister Achim Menge, als er die Delegation im Sitzungssaal des Rathauses begrüßte. Verbandsdirektor Bernd Meyer aus Hannover zollte der Stadt Oer-Erkenschwick viel Lob: "Wir sind beeindruckt davon, wie die Menschen hier die Umwälzungen bewältigen. Wir nehmen hier vor allem den Mut der Menschen im Ruhrgebiet mit, um davon bei der Lösung unserer eigenen Probleme profitieren zu können."
Konzept für die Planung der Stadt
Baudirektor und Stadtplaner Bernd Immohr erläuterte schließlich anschaulich, welche Anstrengungen die Stadt Oer-Erkenschwick unternimmt, um sich mit einem Entwicklungskonzept ein Leitbild für die Stadtplanung der kommenden Jahre zu geben.
Gisbert Schwarzhoff, Marketingchef der THS, der die VMW als Tochterunternehmen angehört, informierte die Besucher über die Historie des Schillerparks.
Vom Bau der Hochhaussiedlung 1972 in Zeiten der Wohnungsnot, vom Dahinvegetieren als ungeliebter Fremdkörper in den 1990er-Jahren und von den verschiedenen Handlungsalternativen, die in Hinblick auf eine konstruktive Lösung des Problems "Halloweenstraße" zur Diskussion standen. Die reichten vom Verkauf über den Totalabriss bis hin zu einer Rundummodernisierung.
"Letztendlich haben wir uns für das Konzept eines geordneten Teilrückbaus entschieden, zum einen, weil wir als ein sozialen Grundsätzen verpflichtetes Unternehmen die Interessen der Bewohner im Blick haben, zum anderen stellt dieses Modell auch unter wohnungswirtschaftlichen Gesichtspunkten die sinnvollste Lösung dar", erläutert Schwarzhoff das Vorgehen der VMW.
Zu rund einem Drittel werden die Kosten des Umbauprojekts von Bund und Land gefördert.
Freitag, 03. Juni 2005 | Quelle: Stimberg Zeitung (Oer-Erkenschwick)
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