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Aktuelle Neuigkeiten
| 25.03.2008 |
Schillerpark ist jetzt mit Siegel dekoriert |
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"Geprüfte Lebensqualität in Siedlungen" heißt das Zertifikat genau, es trägt die ID-Nummer 0000021803 - und es ist ganz neu, quasi extra für den Schillerpark und vier weitere "Quartiere", wie es in der Branche heißt, gemacht. Das Wohnungsunternehmen THS, dessen Tochterfirma die VMW (Vestisch-Märkische Wohnungsbaugesellschaft) die in die Jahre gekommenen Häuser an der damaligen Halluinstraße zum Schillerpark rück- und umbaute, hatte sich an den TÜV gewandt und gemeinsam das Gütesiegel entwickelt. "Der TÜV Rheinland wird es nun der Wohnungswirtschaft weiter anbieten", erklärte THS-Konzernsprecher Ralf Radschun. Nur so sei ein solches Siegel ja auch sinnvoll.
Für die Begutachtung hatten THS und TÜV 120 Kriterien entwickelt und diese in acht Themenfelder gefasst: Städtebau, Wohnumfeld, Architektur, Soziales, Identifikation, Mitwirkung, Ökologie und Infrastruktur. Da ging es um Aspekte wie das Vorhanden-Sein besonderer Wohnformen wie Lofts und Penthouses. Oder um nutzungsneutrale Grundrisse, Abfalltrennkonzepte und Einkaufsmöglichkeiten, aber auch um die Zufriedenheit der Mieter, Altersdurchmischung und Nationalitätenvielfalt.
Zu diesen 120 Kriterien hatte die THS zunächst einen schriftlichen Bericht erstellt, der danach von einem TÜV-Gutachter vor Ort überprüft wurde. "Und das mit einer Genauigkeit und Begeisterung - der wusste hinterher mehr über den Schillerpark als ich", erklärt Ralf Radschun.
Ergebnis der Analyse: Die Anlage "überzeugte in architektonischer Hinsicht vor allem durch die Vielzahl von Gebrauchswert-Anforderungen aus Sicht der Mieter". Was den Prüfern noch gefiel, war, dass die aus den 70er Jahren stammenden Häuser bei der Umgestaltung deutlich aufgewertet wurden: eine kleinteiligere Siedlungsstruktur, ein hochwertiges Gesamterscheinungsbild und helle, gut einsehbare Hauseingänge, die zudem "dem erhöhten Sicherheitsbedürfnis der Bewohner" entgegenkommen, tragen dazu bei.
Hervorgehoben wurde bei der Auszeichnung auch das besondere soziale Engagement beim Umzugs-Management. Gerade im Ruhrgebiet mit seinen schrumpfenden Bevölkerungszahlen seien solche Umbau-Maßnahmen wegweisend, meinte Radschun. "Hier wurde zuerst eine Lösung entwickelt, und sie wird vorbildhaft sein."
Dienstag, 25. März 2008 | Quelle: Stimberg Zeitung (Oer-Erkenschwick)
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