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Sozialstruktur
Die Wohnsiedlung weist neben den wohnungswirtschaftlichen auch die für einen hochverdichteten Wohnungsbestand typischen sozialen Defizite auf.
Die Sozialstruktur ist durch einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Transferleistungsempfängern (Arbeitslose, Sozialhilfe- und Wohngeldempfänger) sowie an anerkannten Asylanten gekennzeichnet.
Soziale Spannungen entstehen zusätzlich durch die konzentrierte Belegung mit Bewohnern unterschiedlicher Nationalitäten. Insgesamt leben bis zu 17 Nationen in dem Wohnquartier auf engem Raum zusammen. Die soziale Segregation verschärft sich durch den verstärkten Wegzug von Bewohnergruppen, die vielfach als „soziale Stabilisatoren“ fungieren.
Die Verfestigung von Dauerarbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit, Sozialhilfebedürftigkeit und sozialer Segregation prägt die Situation.
Aber auch ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis der Kunden sowie das Vorhandensein wenig intakter Nachbarschaften, von Nationalitätenkonflikten, sozialen Spannungen und überwiegend einseitigen Belegungsstrukturen sind kennzeichnend. Aus den sozialen Problemen und der defizitären baulichen Situation resultiert eine stark ausgeprägte Anonymität, die sich in einem hohen Maß an Vandalismusschäden widerspiegelt.
Trotz dieser gravierenden Probleme können ca. 35 % der Bewohner als sozial stabil angesehen werden, wobei es sich vorrangig um Bewohner der „Altenwohnungen“ handelt.
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