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Teilrückbau
Das städtebauliche Konzept sieht die Schaffung einer kleinteiligeren Struktur mit „Stadtvillencharakter“ durch den selektiven vertikalen und horizontalen Rückbau der Wohnblöcke auf maximal 4-5 Geschosse und 120 Wohneinheiten vor.
Konkret werden beim vertikalen Rückbau jeweils die höchsten Einzelgebäude inkl. Treppenhaus-/ Aufzugsturm, durch die auch die angrenzenden Gebäudeteile erschlossen werden, aus der Mitte der 3 sternenförmigen Gebäudekomplexe herausgetrennt und demontiert. Damit die Erschließung der angrenzenden Gebäudebereiche gewährleistet bleibt, ist der Neubau eines Treppenhaus-/ Aufzugsturms erforderlich.
Ergänzend hierzu erfolgt für die verbleibenden Einzelgebäude ein horizontaler Rückbau auf maximal 4 bis 5 Geschosse, wobei die zur Schillerstraße orientierten Gebäude in größerem Umfang rückgebaut werden als die rückwärtigen, zum Altenzentrum der Diakonie gerichteten Baukörper.
Durch das Abtragen einzelner Geschosse werden eine Reihe von Maßnahmen in den Anschlussbereichen erforderlich. Diesbezüglich sind insbesondere die Dachbereiche zu nennen, betroffen sind jedoch auch Innen- und Außenwände sowie Teile der Fassade. Als weitere, wesentliche bauliche Veränderungen sind darüber hinaus Stahlbetonarbeiten für die Neuerstellung der Attika sowie für die Aufzugsüberfahrt in den betroffenen Gebäudebereichen zu nennen.
Einen weiteren Baustein zur nachhaltigen städtebaulichen Aufwertung der Wohnanlage stellt die zusätzliche Erstellung von je einer Penthousewohnung pro Wohnblock auf den zur Schillerstraße orientierten Einzelgebäuden dar. Zur Erhöhung der Standortqualität und zur Angebotsanpassung an die vorhandene Nachfrage trägt zudem die geplante behutsame städtebauliche Ergänzung in Form von qualitativ hochwertigem Geschosswohnungsbau bei.
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