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> Schillerpark > Realsierung > Belegungsplanung |
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Sozialplanerisches Belegungsmanagement
Für einen grundlegenden Wandel von der „Halluinstraße“ zum neuen „Schillerpark“ ist die Beseitigung der typischen städtebaulichen und baulichen Mängel des sozialen Wohnungsbaus der 70er Jahre allein nicht ausreichend. Ebenso wichtig ist es, die soziale Situation im Wohnquartier, hervorgerufen durch eine zunehmend einseitig werdende Belegungs- und Sozialstruktur, grundlegend und nachhaltig zu verbessern.
Vor diesem Hintergrund ist die Durchführung eines sozialplanerisch orientierten Belegungsmanagements zu sehen, welches auf eine Stabilisierung und eine sozial ausgewogene Durchmischung der Bewohnerstruktur abzielt. Wichtig hierbei ist der VMW, ein Quartier zu schaffen, in dem Bewohner verschiedener Alters- und Einkommensgruppen sowie unterschiedlicher Nationalitäten zusammenleben.
Mit dem Umbau des Wohnquartiers im Zuge einer Rückbau- und Aufwertungsstrategie sowie der Schaffung eines entsprechend breit gefächerten Wohnungsangebotes durch den Mix aus attraktiven, öffentlich geförderten Bestandswohnungen und hochwertigen, frei finanzierten Neubauwohnungen werden wichtige Voraussetzungen geschaffen, um vorhandene Kunden zu halten und neue Kunden im Zuge von Neuvermietungen zu binden. Neben den Die Freistellung der Wohnungen von sämtlichen Belegungsbindungen durch die Stadt ist eine weitere wichtige Grundlage, das Ziel einer nachhaltigen Stabilisierung der Bewohnerstruktur zu erreichen.
Seit Beginn der Gesamtmaßnahme hat sich die Nachfrage nach Wohnraum im neuen „Schillerpark“ in dem Maße erhöht, dass die nach Rückbau verbleibenden 120 Bestandswohnungen bereits im Frühjahr 2006 und damit vor Fertigstellung des 2. Bauabschnitts zu 100 % vermietet sind. Die Wohnungen werden künftig zu rd. 50 % von vorhandenen Kunden und im Zuge von Neuvermietungen zu rd. 50% von neuen Kunden bewohnt werden.
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