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Aktuelles Stadtumbau West VMW und THS-Gruppe
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Modernisierung
Im Zuge der Aufwertungsstrategie werden die neu gestalteten Treppenhäuser in einer Pfosten-Riegel-Konstruktion errichtet, welche die Hochwertigkeit der verbleibenden Gebäude unterstreicht, aber auch den Eindruck von Leichtigkeit und Transparenz vermittelt. Zu diesem Eindruck tragen auch die sichtbaren Stahlträger in den Treppenhäusern und die mit den neuen, vorgestellten Balkonen identische Material- und Farbwahl bei. Diese Elemente, deutlich und bewusst in dezenten Farben gehalten, heben sich von der in gebrochenem Weiß gestalteten Edelkratzputzfassade ab. Ein wichtiger Aspekt des Gesamtkonzeptes liegt dabei auf der Gesamtwirkung der hellen Außenfassade, die den hochwertigen Charakter des „Wohnen im Grünen“ und damit des „Wohnen im Schillerpark“ unterstreicht. Die Häuser erhalten im Sockelbereich, stimmig zum Gesamteindruck, einen silbrig schimmernden, schwarz-blau-bunten Klinker und die Attika eine außergewöhnliche Doppelfalzung, die diesen Abschluss leicht und filigran erscheinen lässt.

Sämtliche Hauseingänge erfahren eine deutliche Betonung durch eine farbliche Akzentuierung in den Glasfassaden der Treppenhäuser oder durch Stahlportale, die vor die Eingänge gestellt und farblich hervorgehoben werden. Die ehemals tief liegenden und daher dunklen, schlecht einsehbaren Hauseingänge werden vorgezogen oder erhalten durch einen zweiten Hauseingang und eine ganzheitliche Treppenhausverglasung ein neues, optisch attraktives Erscheinungsbild.

Die Wohnungen werden generell mit hochwertigen Bodenbelägen, Fliesen sowie neuen Türen mit Oberlichtern und Türzargen ausgestattet. Die Wohnungen erhalten zudem einen ausreichend großen, der Fassade vorgestellten Balkon in einer Aluminiumkonstruktion und Füllungen aus satiniertem Glas. Die Fassaden einiger Aufzugsüberfahrten werden wie die Fassaden der Penthouse-Wohnungen in Lärchenholz ausgeführt. Alle Wohnungen sind über neu installierte Aufzüge zu erreichen, wobei das Edelstahlambiente und großflächige Spiegel in den Aufzugskabinen ebenfalls Hochwertigkeit signalisieren.

Unter energetischen Gesichtspunkten werden Erneuerungsmaßnahmen inkl. Wärmedämmung im Bereich der Fassaden, Dächer, Kellerdecken und Fenster durchgeführt. Die Ende der 80er Jahre erneuerte Heizanlage wird an den energetisch verbesserten Standard der Gebäude durch Verbesserung der Leistungsregelung und der gesamten Hydraulik angepasst. Zudem erfolgt die Umstellung der bisherigen dezentralen Warmwasserbereitung zu einer energetisch günstigeren zentralen Brauchwassererwärmung. Für eine verbrauchsabhängige Nebenkostenabrechnung erhält jede Wohnung Kalt- und Warmwasserzähler sowie elektronische Heizkostenverteiler an den Heizkörpern.

Im Rahmen einer qualitativen und ökologischen Bestandsbewirtschaftung und im Hinblick auf eine Reduzierung der Betriebskosten sind auch die Versickerung des Niederschlagswassers und die extensive Begrünung der Flachdächer geprüft worden. Aus statischen Gründen und aufgrund der Bodenverhältnisse können beide Maßnahmen jedoch nicht realisiert werden.
Neben der Modernisierung sämtlicher Bäder werden das gesamte Trinkwasserleitungsnetz und das Abwassersystem vollständig sowie das elektrische Leitungsnetz zu einem Großteil erneuert. Die Grundleitungen werden nach Erfordernis saniert.

 
 
 
 
 
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